White House Down ist ein Action Thriller aus dem Jahr 2013. Regie führte dabei Roland Emmerich. In den Hauptrollen spielen Jamie Foxx, Channing Tatum und Maggie Gyllenhaal.

Action pur

Der mit Action etwas überladene Film beginnt mit dem Police Officer, John Cale (Channing Tatum), der sich im Weißen Haus erfolglos um einen Job als Personenschützer bewirbt. Dabei begleitet ihn seine elfjährige Tochter Emily (Joey King). Cale will ihr trotzdem das Weiße Haus zeigen, als dieses von einer paramilitärischen Einheit unter der Leitung von Emil Stenz (Jason Clarke) überfallen wird.

Mit Unterstützung des Secret Service Chefs, Martin Walker (James Woods), bringen sie das Weiße Haus schließlich unter Kontrolle und fordern 400 Millionen Dollar Lösegeld. Cale ergreift seine Chance als er auf der Suche nach seiner Tochter, auf den Präsidenten trifft. Er versucht die Geiseln aus der Gewalt der Verbrecher zu befreien, wobei mehrere Schießereien stattfinden. Der Präsident wird daraufhin als tot erachtet. Vizepräsident Alvin Hammond (Michael Murphy) wird zu seinem Nachfolger bestimmt. Dieser wird aber von den Terroristen in der Air Force One mit einer Rakete abgeschossen. Als Nachfolger wird nun Eli Raphelson (Richard Jenkins) bestellt. Dem echten Präsidenten gelingt mithilfe von Cale beinahe die Flucht. Doch der Secret Service Chef, der mit den Verbrechern kooperiert, droht damit Cales Tochter zu töten. Der Präsident ergibt sich schließlich. Der Sicherheitschef ist allerdings unheilbar an Krebs erkrankt und will sich mit dieser Aktion nur für den Tod seines Sohnes, der im Iran gefallen war, rächen. Er beschließt Atomraketen auf den Iran abzufeuern und schlägt den Präsidenten zusammen, um an die Abschusscodes zu gelangen. Der interimistische Präsident ordert nun die Bombardierung des Weißen Hauses. Cale kämpft sich in der Zwischenzeit durch und es gelingt ihm, den Anführer der paramilitärischen Einheit mit einem Gürtel Handgranaten in die Luft zu sprengen. Dann folgen mehrere Versuche des Sicherheitschefs an die Abschusscodes zu gelangen, wobei der Präsident allerdings niedergeschossen wird. Cale durchbricht die Mauer mit einem Fahrzeug und tötet den Secret Service Chef, bevor dieser den roten Knopf drücken kann. Der Präsident trug eine kugelsichere Weste und überlebte den Schuss.

Cales Tochter, Emily, läuft aus dem Weißen Haus und schwingt die Flagge, um die Kampfhubschrauber von der Bombardierung des Weißen Hauses abzuhalten, was ihr auch gelingt.

Dann entpuppt sich auch der interimistische Präsident Raphelson als Mittäter und wird verhaftet. Cale wird schlussendlich als Bodyguard für den Präsidenten engagiert.

Erfolgsfilm

Der Streifen zählt mittlerweile zu einem der erfolgreichsten Filme. Trotzdem fuhr White House Down nicht immer die besten Kritiken ein. Manche Kritiker waren der Meinung, der Film ließe an logischen Szenenübergängen vermissen und die Handlung wäre überzogen. Bestechend gut sei hingegen die Leistung der Hauptdarsteller. Die im Plot dargestellte Vater-Tochter-Beziehung sorge für die richtige Portion Kitsch und einige Dialoge seien recht humorvoll gestaltet gewesen.

Alles in allem also ein gut gelungener Streifen, der zwar nicht ganz an “Stirb langsam” herankommt aber dennoch für genügend Spannung und Unterhaltung sorgt.

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